Die Konzernspitze der Deutschen Bahn gerät unter Druck. Denn das Megaprojekt Stuttgart 21 wird erheblich teurer. Über die Mehrkosten wird es in den kommenden Wochen eine Schlacht geben.

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Aus der Personenstromanalyse von 1997 und 2009 sowie den Untersuchungen von Dr. Christoph Engelhard ergibt sich, dass der geplante Tiefbahnhof nicht 49, sondern nur 32 Züge pro Stunde bewältigen soll. Nachdem niemand dieser Feststellung ausdrücklich widersprach, habe ich mich bei denen erkundigt, die es wissen oder an dieser Information interessiert sein müssten, ob es irgendein Dementi gebe. Vergebens habe ich bei der Bahn selbst, bei Politikern und Behörden angefragt, ob dort irgendwelche Erwiderungen der Deutschen Bahn AG bekannt seien, aus denen sich ergebe, dass die angenommene Zahl von 32 Zügen pro Stunde in Wirklichkeit keinen Rückbau bedeute.

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Verschobener Eröffnungstermin, entgleiste Züge, schlechter Brandschutz: Die Bahn schafft sich bei Stuttgart 21 selbst Probleme und verspielt das Vertrauen der Bürger. Die S21-Gegner wittern wieder Hoffnung.

Im Leben sind viele Dinge eine Frage des richtigen Zeitpunkts, Heiratsanträge etwa und Rücktritte vom Amt des Bundespräsidenten. Oder Volksabstimmungen über Tiefbahnhöfe. Die Baden-Württemberger haben am 27. November 2011 über Stuttgart 21 entschieden, für die Bahn war das ein guter Zeitpunkt. Viele Bürger hatten genug vom Protest gegen das Projekt, und 58,9 Prozent der Wähler sprachen sich dann auch für den Weiterbau aus.

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Wieder einmal ist das Bahnprojekt "Stuttgart 21" in der Kritik. Einem Medienbericht zufolge gibt es große Mängel beim Brandschutz. Die Fluchtwege sind offenbar zu lang und schmal. Die Konsequenzen könnten fatal sein.
Das Brandschutzkonzept für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" weist einem Zeitungsbericht zufolge eklatante Mängel auf. Die Evakuierung des Tiefbahnhofs würde im Katastrophenfall viel zu lange dauern, berichtet die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Gutachten, das von der Deutschen Bahn selbst in Auftrag gegeben worden sei. Auch die Fluchtwege seien zu lang und zu schmal. Im Evakuierungsfall seien sogar Menschenleben gefährdet.
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Kurzbeschreibung:  Die vom Eisenbahn-Bundesamt zugelassene 5. Änderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 28.01.2005 betreffend die Umplanung des Grundwassermanagements für den Bau des neuen Tiefbahnhofs in Stuttgart ist rechtswidrig und nicht vollziehbar. Dies hat der 5. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg mit Urteil vom 15.12.2011 (Az: 5 S 2100/11) festgestellt und damit einer entsprechenden Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) stattgegeben. Dessen weitergehender Antrag, den Bescheid zur 5. Planänderung vom 30.04.2010 zur Gänze aufzuheben, ist hingegen ohne Erfolg geblieben, weil das Eisenbahn-Bundesamt die Möglichkeit hat, den festgestellten Mangel unter Beteiligung des BUND in einem ergänzenden Verfahren zu beheben.