Stuttgart 21 ist so gut wie am Ende: Selbst der Bundesverkehrsminister hat ganz offensichtlich genug. Es wäre allerdings besser gewesen, wenn Peter Ramsauer und seine Kanzlerin klare Halt-Signale gesetzt hätten, statt sich mit Verspätung aus dem Tiefbahnhof zu schleichen.

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Die Zukunft des milliardenschweren Bahnprojekts Stuttgart 21 ist wieder einmal ungewiss. Ein Jahr nach der Volksabstimmung machen Spekulationen über eine erneute mögliche Kostenexplosion die Runde. Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro stehen im Raum. Die Kritiker des Bahnprojektes sehen sich durch die neuen Horrorzahlen bestätigt. Die Bahn habe das Projekt nicht im Griff, weder planerisch noch finanziell, nur zugeben wolle das niemand, sagt Boris Palmer. Der Grünen-Politiker spricht auch darüber, warum ein Ausstieg aus Stuttgart 21 nur noch von der Bahn vorgeschlagen werden kann.

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Die Konzernspitze der Deutschen Bahn gerät unter Druck. Denn das Megaprojekt Stuttgart 21 wird erheblich teurer. Über die Mehrkosten wird es in den kommenden Wochen eine Schlacht geben.

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Aus der Personenstromanalyse von 1997 und 2009 sowie den Untersuchungen von Dr. Christoph Engelhard ergibt sich, dass der geplante Tiefbahnhof nicht 49, sondern nur 32 Züge pro Stunde bewältigen soll. Nachdem niemand dieser Feststellung ausdrücklich widersprach, habe ich mich bei denen erkundigt, die es wissen oder an dieser Information interessiert sein müssten, ob es irgendein Dementi gebe. Vergebens habe ich bei der Bahn selbst, bei Politikern und Behörden angefragt, ob dort irgendwelche Erwiderungen der Deutschen Bahn AG bekannt seien, aus denen sich ergebe, dass die angenommene Zahl von 32 Zügen pro Stunde in Wirklichkeit keinen Rückbau bedeute.

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Verschobener Eröffnungstermin, entgleiste Züge, schlechter Brandschutz: Die Bahn schafft sich bei Stuttgart 21 selbst Probleme und verspielt das Vertrauen der Bürger. Die S21-Gegner wittern wieder Hoffnung.

Im Leben sind viele Dinge eine Frage des richtigen Zeitpunkts, Heiratsanträge etwa und Rücktritte vom Amt des Bundespräsidenten. Oder Volksabstimmungen über Tiefbahnhöfe. Die Baden-Württemberger haben am 27. November 2011 über Stuttgart 21 entschieden, für die Bahn war das ein guter Zeitpunkt. Viele Bürger hatten genug vom Protest gegen das Projekt, und 58,9 Prozent der Wähler sprachen sich dann auch für den Weiterbau aus.

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