Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler und einer der Mitinitiatoren des 2. Bürgerbegehrens gegen den Stadtbahntunnel sieht derzeit die Befürchtungen, die die Freien Wähler Karlsruhe bereits in einer Petition aus dem Jahr 2009 formuliert hatten, bestätigt. Damals –  sprachen die Verantwortlichen von einer Förderzusage von Bund- und Land in Höhe von 60 bzw. 20 Prozent, der Landesrechungshof Baden-Württemberg hingegen ging von einer Festbetragsfinanzierung aus – wurde eine Überprüfung der Förderkosten und eine Meldung der Mehrkosten an das Land angemahnt. Mit Hinweis auf noch fehlende Berechnungen, wurde diese Petition abgelehnt.

Der Bundesrechnungshof zweifelt daran, dass das Karlsruher Großprojekt der Straßenbahnuntertunnelung wirtschaftlich ist. Damit stellt die Behörde Zuschüsse des Bundes für das Vorhaben in Frage. Der Bund zahlt immerhin 60 Prozent der Kosten.

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Eine Diskussion um die städtischen Finanzen ist entbrannt. Während die SPD von einer wohlhabenden Stadt spricht, mahnt die Karlsruher Liste hingegen mit erhobenen Zeigefinger, die Entwicklung der städtischen Finanzen und Mäßigung bei den Investitionen an. „Wir sehen die Kritik der KAL einzig der nahenden Kommunalwahl geschuldet“, so Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler der daran erinnert, dass nur die Stadträte der Freien Wähler die Weitsicht hatten, den Doppelhaushalt 2013/2014 im vergangenen Jahr abzulehnen.

Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion sieht die aktuelle Kostenentwicklung der Kombilösung mit großer Sorge. „Die erst jetzt öffentlich bekannt gegebene Kostensteigerung war zu großen Teilen voraussehbar. Das Projekt wurde von Anfang an schön gerechnet, um es politisch durchzusetzen. Erst jetzt, wo wir mitten im Bau stecken und nicht mehr zurück können, kommt nach und nach Licht ins Dunkel“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. „Trotz dieser für die Stadt und ihre Bevölkerung sehr problematischen Entwicklung begrüßen wir, dass Oberbürgermeister Frank Mentrup sich – anders als sein Vorgänger – nun offensichtlich um Kostentransparenz bemüht.“


Österreichs zweitgrößter Baukonzern Baukonzern Alpine Bau steht vor der Insolvenz. Der Schaden beträgt bis zu 2,5 Milliarden Euro. Wieviele der rund 15.000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, ist noch unklar. In einer Börsen-Meldung teilte das Unternehmen mit, dass Bemühungen zur außergerichtlichen Sanierung der ALPINE Gruppe abgebrochen worden sind. Trotz beträchtlicher Unterstützung der finanzierenden Banken und intensiven Bemühungen des Eigentümers ist es wider erwarten nicht gelungen, die ALPINE Gruppe außerhalb eines Insolvenzverfahrens zu sanieren

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