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Das Bündnis gegen die U-Strab hat Stand gestern 7.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt. "Damit liegen wir weiterhin gut im Zeitplan und sind optimistisch, die nötigen 20.000 Unterschriften zu bekommen", so Hartmut Weinrebe, Regionalgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

"Obwohl wir bisher noch kein Info-Material explizit zu unserer Kampagne vorliegen hatten, konnten wir bereits sehr viele Menschen erreichen, die eine klare Meinung zur U-Strab haben. Viele von ihnen drängen geradezu danach, für einen Bürgerentscheid zu unterschreiben", sagt Tina Bauer, die viel bei der Organisation des Bündnisses mithilft. "Jetzt haben wir zusätzlich ein Faltblatt gedruckt, in dem wir die wichtigsten Argumente aufführen, um noch mehr Leute zu erreichen."

"Für diejenigen, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen und mit Sachargumenten auseinander setzen wollen, stehen viele zusätzliche Infos auch auf der Internetseite www.stoppt-das-millionengrab.de zur Verfügung", so Johannes Honné von den Grünen. Er hat u. a. auch die wesentlichen Pro- und Contra- Argumente zur U-Strab dort aufgelistet. "Die beiden wichtigsten Dinge sind natürlich, ob das Bürgerbegehren noch rechtzeitig für einen Stopp der U-Strab kommt und welche Belastungen auf Bürgerinnen und Bürger zukämen, wenn das hunderte Millionen schwere Großprojekt tatsächlich realisiert werden sollte. " Zwar behaupte die Stadtverwaltung ständig, die gesamte Kombilösung würde ohne Steuermittel der Stadt finanziert, doch sei das einfach unglaubwürdig. „So oder so müssen Bürgerinnen und Bürger die Zeche für die U-Strab bezahlen – über erhöhte Energiepreise und ÖPNV-Fahrtkosten und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch über städtische Haushaltsmittel“ ist das Bündnis überzeugt.