Offener Brief an den Regierungspräsidenten

Sehr geehrter Herr Dr. Kühner,

in einer wichtigen Angelegenheit, die das Regierungspräsidium Karlsruhe als Genehmigungs- und Kontrollorgan über die Gesetzeskonformität des  Finanzhaushalts der Stadt Karlsruhe betrifft, wende ich mich mit diesem Offenen Brief an Sie als Behördenleiter.

Leserbrief zum BNN Artikel vom 27.8.2009

Frau Mergen´s Aussagen sind genau das, was sie den Gegnern der U-Strab vorwirft, nämlich unfair und Augenwischerei. Augenwischerei, weil sie verschweigt, dass auch nach der Fertigstellung des Tunnels weiterhin Straßenbahnen durch die Kaiserstraße fahren sollen, nicht nur Müllfahrzeuge und Lieferverkehr! Außerdem verschweigt sie wohl wissend, dass für den zweiten Teil der Kombilösung, den Umbau der Kriegstraße, kein Geld mehr da ist. Unfair ist es, der Bevölkerung die Wahrheit vorzuenthalten.

An die BNN

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundestagsabgeordnete Wellenreuther hat mit seiner Stellungnahme zur Kombilösung Klarheit den Bürgern gebracht.

Er verweist auf die derzeitige verschlechterte Wirtschaftslage, den belasteten Haushalt der Stadt und die stark veränderte Kostensituation sowie auf die Unklarheiten über die Höhe der Förderungsfähigkeit durch Bund und Land. Einen Bau zu beginnen, ohne dass klar ist, was Bund und Land bezahlen, darf nicht erfolgen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wie nur kommen Sie auf die Idee, die Gegner der U-Strab (die eben keiner Partei angehören) seien verblendet, würden Chaos produzieren, seien uninformiert, würden den  Fortschritt der Stadt verhindern usw....????

Ich bin ÖPNV-Nutzer, Stadtbahntunnelgegner (von Anfang an) - und kein Karlsruher (nur "Landkreis-Karlsruher"), also leider nach wie vor nicht stimmberechtigt in Sachen Bürgerbegehren und Bürgerentscheid (obwohl ich als Stadtbahnnutzer von der Untertunnelung der Kaiserstraße vermutlich mehr betroffen wäre als Karlsruher Autofahrer ...). Trotzdem bzw. gerade deshalb möchte ich mich auf diesem Wege auch einmal zu Wort melden - solange noch die Chance besteht, den Karlsruher Irrsinnstunnel zu stoppen - und meine Argumente kurz (?!) darlegen - als "ideelle Unterstützung aus dem Umland" für Ihre Aktion -, auch wenn sie wohl kaum etwas "Neues" enthalten: