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Das Teilprojekt „Straßenbahn in der Kriegsstrasse mit Straßentunnel“ wurde nur „vorläufig“ in das Programm aufgenommen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hinterfragt die Notwendigkeit eines Straßentunnels. Dort heißt es wörtlich: „…. In zeitlicher Nähe – etwa 2014 - , geprüft werden, ob nicht doch eine oberirdische Lösung für Individual- und öffentlichen Personennahverkehr bei Verzicht auf den Straßentunnel in der Kriegsstraße möglich ist.“

Es wird außerdem in diesem Bescheid darauf hingewiesen, dass bei gravierenden Kostenerhöhungen die Gefahr besteht, dass dem Vorhaben angesichts des knappen Nutzen-Kosten-Indikators die Fördervoraussetzungen entzogen werden. Dieser liegt bei 1,003 (schön gerechnet). Wenn wundert es, dass die Rechengenies der Verwaltung hier eine Punktlandung zu Stande gebracht haben.

OB Fenrich stünde es gut zu Gesicht, sich einem neuerlichen Bürgerentscheid nicht entgegen zu stellen. Kann er doch dann zeigen, wie groß seine „schweigende Mehrheit“ wirklich ist. Dies alles unter der Voraussetzung nicht wieder mit einem Griff in die Stadtkasse das Ergebnis beeinflussen zu wollen.