„Die Planungen für den Kriegsstraßenumbau laufen. Wichtigster Bestandteil wird neben der ebenerdigen Straßenbahntrasse der Kraftfahrzeugtunnel unter der Kriegsstraße sein. Doch noch sind viele Details dieses Umbaus der Öffentlichkeit nur unzureichend bekannt“, so Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler.
 
„Für uns Freie Wähler ist neben der Südtangente die Kriegsstraße die wichtigste Ost-West-Verbindung der Stadt. Selbst kleinste Behinderungen, Reduzierungen und Störungen können zu einem Verkehrschaos in der Innenstadt  und den umliegenden Stadtteilen führen“, so Wenzel, der in einer aktuellen Anfrage die Leistungsfähigkeit des Kriegsstraßentunnels in den Focus rückt.
 
Durchschnittlich 55.000 Fahrzeuge queren täglich die Kriegsstraße. Daher will Wenzel wissen, ob auch nach dem Umbau der Kriegsstraße, der zweiten Komponenten der Kombilösung, diese Leistungsfähigkeit gewährleistet ist.
 
Nach Auffassung der Freien Wähler kann diese Leistungsfähigkeit nur gewährleistet werden, wenn der Tunnel unter der Kriegsstraße durchgängig Zweispurig mit zusätzlichen – also einer dritten Spur – Rampen versehen sein wird. Daher will Wenzel von der Verwaltung wissen ob die vorgesehene Planung diesen Voraussetzungen entspricht.
 
Schon lange fordern die Freien Wähler im Zusammenhang mit dem Umbau der Kriegsstraße, dass ein weiträumiges Gesamtverkehrskonzept erarbeitet wird, dass mit intelligenter Verkehrsführung (Signal- und Anzeigemodulen) für eine Entlastung der Kriegsstraße und der Reinhold-Frank-Straße sorgt. Nun wollen die Freien Wähler wissen ob ein solches Gesamtverkehrskonzept erarbeitet wird.
 
„Wir gehen natürlich davon aus, dass unsere Verkehrsplaner Maßnahmen ergreifen werden, dass der Verkehr in der Innenstadt während der Umbaumaßnahmen der Kriegsstraße nicht zusammenbricht“, so Wenzel, der eine Aufstellung der vorgesehenen Maßnahmen von der Verwaltung einfordert.