Nach Ausscheiden des federführenden ARGE-Partners  "Alpine" im Sommer dieses Jahres hat jetzt am 21. November 2013 erneut ein ARGE-Partner, die "Universale Grund- und Sonderbau GmbH" Insolvenz angemeldet.
 
„Es besteht die Besorgnis“, so Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler, „dass trotz allem Optimismus der Verwaltung doch noch Mehrkosten und Bauverzögerungen auf die Stadt Karlsruhe, vertreten durch die KASIG, zu kommen.“
 
So befürchten die Freien Wähler, dass durch einen möglichen Baustillstand oder Mehrkosten, das Teilprojekt "Kriegsstrasse" nicht termingerecht begonnen werden kann. In Ihrer Anfrage an die Verwaltung wollen die Freien Wähler daher wissen, ob mögliche Nachforderungen oder  Bauverzögerungen  Auswirkungen auf das Teilprojekt "Kriegsstrasse" haben und ob bei der Vertragsumgestaltung anlässlich des Ausscheidens der "Alpine" die 2010  vereinbarten Vertragsbedingungen und Einheitspreise für den Tunnelrohbau beibehalten oder neue Einheitspreise bzw. Nachbeauftragungen infolge Planänderungen oder Mengenmehrungen  vereinbart wurden und wenn JA in welchen Gewerken und in welcher Höhe?
 
„Außerdem interessiert uns Freie Wähler“, so Wenzel weiter, „ob von der Stadt, vertreten durch die KASIG, für die Beschaffung der Tunnelvortriebsmaschine Anzahlungen oder Bürgschaften an die ARGE geleistet wurdeb, wenn ja in welcher Höhe?“