Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler Karlsruhe stellt in einer Presseinformation klar: „Die neueste Hiobsbotschaft zu den Kosten der Kombilösung, bestätigen unsere Warnungen! Wir erinnern: Das Vorhaben wurde dem Steuerzahler anfänglich für rund 496 Mio. Euro vorstellt. Der Oberbürgermeister geht aktuell von 868 Mio. Euro aus, eine Kostensteigerung von 75 Prozent, weitere Steigerungen nicht ausgeschlossen!“

„Für uns Freie Wähler ist die Kombilösung ein besonders inkompetent geplantes Bauvorhaben, das nicht nur Stadtbild, Wirtschaft und Einzelhandel für ein Jahrzehnt lahm legt, sondern auch den städtischen Haushalt! Da der Bauträger der Kombilösung die KASIG über keine eigenen Einnahmen verfügt, muss die Stadt für die nicht förderfähigen Kosten bürgen.
 
Derzeit betragen diese 468 Mio. Euro, mehr als die Hälfte der beschätzten Gesamtkosten. Folgekosten und Kreditzinsen sind darin noch nicht enthalten!“, so Wenzel weiter.
 
Die Freien Wähler kämpfen seit ihrem Einzug in den Gemeinderat dafür, dass den nachfolgenden Generationen eine solche Hypothek nicht überlassen wird und fordern daher die Verantwortlichen auf, unverzüglich eine Erhöhung der Fördermittel bei den Zuschussgebern zu beantragen!
 
In einer aktuellen Anfrage will Wenzel von der Verwaltung daher u.a. wissen: Welche Zuschüsse in welcher Höhe sind von den aktuell geschätzten 868 Mil. Euro von den Zuschussgebern Bund und Land Baden-Württemberg nach dem GVFG zu erwarten und wann ist mit dem nächsten Zuschussantrag durch die Stadt bei den Zuschussgebern zu rechnen?