Am 19. Juni 2013 gingen die ersten Meldungen über den Konkurs des Salzburger Baukonzerns ALPINE durch die Medien. Wenig später meldete die ALPINE Deutschland, eines der am Bauvorhaben Kombilösung beteiligten Bauunternehmen, Insolvenz an.
 
Verwundert sind die Stadträte der Freien Wähler Karlsruhe, Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel über Aussagen einiger Verantwortlicher, für die die ALPINE-Insolvenz überraschend kam, zumal es bereits schon im Oktober des letzen Jahres deutliche Hinweise auf eine Insolvenz der ALPINE Österreich gegeben hat, auf die die Freien Wähler damals mit einer Pressemitteilung und Mahnung an die Verantwortlichen der KASIG reagiert haben.
 
„Viele Bürgerinnen und Bürger sind mehr als beunruhig. Vor allen die Gebetsmühlenartig wiederholten „Durchhalteparolen“ verunsichern mehr als das Sie Klarheit bringen. Die Menschen wollen Fakten hören, so Stadtrat Wenzel. „Den Bürgerinnen und Bürgern wird von Tag zu Tag bewusster, dass die Kombilösung sich zu einem „Fass ohne Boden“ entwickelt, daher wollen wir Stadträte der Freien Wähler  in einer Eilanfrage von der Verwaltung unter anderen wissen, wie hoch die Gefahr ist, dass es zu einer Neuberechnung des Kosten-Nutzenfaktors kommt und ob ein neu berechneter Wert noch eine Förderfähigkeit erhalten würde?"
 
Die Freien Wähler haben nie einen Hehl aus unserer Ablehnung der ersten Komponente der Kombilösung, der Untertunnelung der Kaiserstraße, gemacht und diese stets als die größte finanzielle Fehlentscheidung der Stadtgeschichte bezeichnet. „Daher scheuen wir Freien Wähler uns auch nicht, nachzufragen, ob im Falle einer EU-weiten Neuausschreibung der Aus- oder Teilausstieg aus dem Projekt Kombilösung ökonomisch und kommunalpolitisch in Betracht käme?“, so Wenzel abschließend.